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Sonntag, 25. Juli 2010

Arbeitsweisen

Eine gute Vorbereitung ist alles...


Samstag, 17. Juli 2010

Arbeitsweisen

...nach der Generalprobe von gestern ist die Crew von MIRA BLAU mit allen Wassern gewaschen!

Stehend: Meret Fust, Julia Brandenberger, Nora Z'Brun, Maria Urheim, Rena Brandenberger
Kniend: Franziska Freiermuth, Priska Baumann, Gabriel Zimmerer

Nass?! Was denn... wir sagen "erfrischend" dazu!


Wasserlilienfüsse


(Fotos: Anita Brandenberger)

Dienstag, 29. Juni 2010

Arbeitsweisen

Eine Mail, von Rena an ihre Tanzmädels. Eine Email in Kürze (oder Länge!!), wie sie nur während einer Produktion wie der unsrigen geschrieben werden kann...




Meine lieben Mädels

Wie ich euch gross angekündigt habe, könnt ihr nun endlich einen Blick auf unser Plakat werfen. Ist es nicht fabulööösestens? Genau so war auch das Shooting. Das, wo wir abenteuerlich und vielschwatzend durch das dicke Geäst, Gestrüpp, über Stock und Stein hinein in den Wald gegangen sind. Bis die Chefs (der Fotograf und der Grafiker) das geeignete Plätzchen für unser Plakatimage gefunden hatten.

Angekommen, haben wir natürlich wie wild weitergeschwatzt und
geguugglet und die drei Männer bestens unterhalten (oder gar ein bisschen genervt?). Nun gut, nach kurzen Umziehn und Umschminken mit Priska als Styleberaterin und Schminkspiegelhalterin gings los... Erst der Gabriel, welcher sensationell hoch gesprungen ist, dann die Fränzi mit dem süssen Amélie-Poulin-Blick - und dann? Ich.

Aufgabe: Möglichst schnell in verschiedenen Position durch das Fotofeld bewegen. Dazu
als Specialeffekt - Rauchbomben (die notabene von Priska und Sam gekonnt mit Fabians Laptop ins Bild gefechert wurden!). Rena wills gut machen und hübsch. Deshalb ohne Schuhe, aber mit viel Engagement.

Hmmm
...
Wie war das?

Ja genau, ohne Schuhe. Naiv mit dem
ultimativen Perfektionsanspruch wie ich nun mal bin, hatte ich da vorerst nicht allzu grosse Bedenken. Hinterher allerdings konnte ich mich nur noch humpelnd fortbewegen - tja, irgendwas war da im Fuss.

Und nicht irgendwas - nach dem Znacht bei den "Schwiegereltern" (erst hab ich natürlich gemütlich gegessen und einfach nicht gesagt, was sich da in meinem Fuss tut ;)) - hat sich die Krankenschwester und deren Assistent mir angenommen.

Ich mit Küchentüechli im Mund (ja, es hat sehr weh getan!). Sie mit Lupe, Pinzette, Güfeli und Unmengen Desinfizierungsmittel bewaffnet. Fleissig wurden zig schwarze Dornenteile aus meinen Fuss rausoperiert. Auaaaaaaa... Aber nicht genug: Am nächsten Tag ging die Tortur von neuem los (ein bitzeli Mitleid hab ich immer noch mit mir...), bis wirklich alles raus war.

Wirklich? Eine immer noch schmerzende Wunde
begleitete mich nach Rom, zum Unterrichten und was man halt alles so tut. Im Fuss war laut Arzt nichts mehr (Neinein, Frau Brandenberger, ich denke, das hätte sich viel mehr entzünden müssen - warten wir mal ab).

Oke, ich hab gewartet.

Nun, einen Monat nach dem Fotoshooting ging ich mutig zurück zum Herrn Doktor. "Grüessch, da isch no öppis dinn, ob drs gloubet oder nid - dir müesst da iz ufschnide". Gesagt, getan. *tadaaa* Ich weiss ihr erwartet jetzt so ein Stäubli, so ein kleines Restchen Dörnchen, welches einfach noch gestört hat. Neinein drin war ein schöner, ultramonströser Dorn. Hatte sich schon ganz tief vergraben und schön in meinen Fuss eingenistet!

Und die Moral? So schnell werd ich nicht mehr barfuss rumjoggelen - auch wenn es hübsch aussieht, wie ihr auf dem Plakat sehen könnt. Ach nein, stimmt, man sieht ja meine Füsse dadrauf gar nicht. Es wäre also sowas von egal gewesen, wenn ich einfach die Schuhe... ach ihr wisst schon...!

Alles Liebe,
Rena


Foto: Fabian Unternährer

Samstag, 26. Juni 2010

Arbeitsweisen


Regisseurin sein ist spannend... und das beste Mittel FÜR eine frühzeitige Alterung und Irrsinn. Priska Baumann kann ein Liedchen davon singen.

Sonntag, 13. Juni 2010

Arbeitsweisen



Ausschnitt aus einer (typischen) Probe:


Mira: „Halleluja! Liecht! Auso, supr, sorry mues witr…“
(Räumt letzte Sachen ein. Juan findet Bunny-Ohren. Setzt sie sich auf. Höhö.)

Juan: „Sag mal (tüdelüü), was hast du denn heute Abend noch vor?!“

Gabriel (Zimmerer) fährt sich durch die Haare und blickt vom Script auf. "Mädels, sage ich hier wirklich "tüdelüü"?!". Priska (Baumann) und Franziska (Freiermuth) schauen sich an, schauen Gabriel an und senken den Blick auf die Blätter. "Äh..."

Nein, das wäre dann der Subtext gewesen. Gut, haben wir das geklärt. Zeit, einmal mehr vor lauter Lachen unter den Tisch zu fallen.


(Probe im Tagi Länggasse)

Sonntag, 30. Mai 2010

Arbeitsweisen

(Franziska, Gabriel und Bunny Ears)

Es ist nicht so, dass wir schönes Wetter nicht sowieso schon immer gerne gemocht hätten. Doch nun bedeutet es auch, dass wir draussen proben können! Dafür nehmen wir (oder jedenfalls die Blasshaut Franziska) auch gerne mal den einen oder anderen Sonnenbrand in Kauf...

Und natürlich etwas beanspruchte Stimmen. Es ist nämlich nicht gahaaaanz einfach, gegen Flugzeuge, Baulärm, Autobusse und plätzernde Wasserspiele anzukommen. Aber natürlich halten solch läppischen Kleinigkeiten unsere beiden Protagonisten nicht im Geringsten davon ab, sich Dinge zu erzählen, die man entweder nur seinem besten Freund anvertraut - oder eben einem kompletten Fremdling.

Drei Leute, ne Menge Ideen, einen Haufen Proben und Schreibsessions... eine Begegnung nimmt Form an.

Mira (Franziska Freiermuth) und Juan (Gabriel Zimmerer)...hier gerade zwischen den Zeilen.

Fingernagelhäutchen gerissen oder Luftgitarrensolo? Herkommen und herausfinden!

Juan (Gabriel Zimmerer) trifft auf Mira (Franziska Freiermuth) und die Worte beginnen zu fliegen - auch die zwischen den Zeilen.

Texttreue? Regisseurin Priska Baumann nimmt's genau!

Mittwoch, 19. Mai 2010

Arbeitsweisen

MIRA BLAU ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Und das geht so: Es entstand einmal im tiefsten Winter ein Outline für eine Geschichte. Natürlich nicht von selber. Franziska schriebs nach einer grossen, Kaffee getriebenen Brainstorming-Session im Rosengarten (wo sonst?!).

Und jetzt proben Rena und ihre Tanzmädels (haben wir schon erwähnt, dass wieder getanzt wird? Ihr habt doch nicht geglaubt, wir würden das Schwofen lassen!) und die Schauspielertypen (Franziska und Gabriel) mitsamt der Regisseurin (Priska) improvisieren mit vollem Körpereinsatz (blaue Flecken und kaputte Müeslipackungen) und anschliessender Scriptschreiberei.

Das Stück wächst mit uns sozusagen. Eine gute Idee und eine wahnsinnig spannende Arbeitsweise für jeden, der nicht nur gerne spielt, sondern auch (er)schafft - aber auch ziemlich ambitiös. Nun denn, wir wollten es nicht anders. Ha!


Franziska und Gabriel (Zimmerer - eine super Neuentdeckung!)
texten sich an. Oder zu?


Die Arbeit erfordert viel Konzentration und eine deftige Menge Seriosität.



PS: Man beachte bitte die Kopfbedeckungen beider Protagonisten (ja, das IST eine Schlafmaske).

PPS: Vielen Dank an das Tagi Länggasse, wo wir jede Woche schreiben und proben wie die Berserker (laut, lustig, leidenschaftlich)!